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Messdiener

Schön, dass ihr dabei seid!


Messdiener oder Ministranten erfüllen einen wichtigen Dienst in der Kirche.

Das Wort Ministrant kommt vom lateinischen „ministrare“ und bezeichnet genau wie das Wort Minister einen Helfer in einer besonderen Sache. Die Messdiener oder Ministranten sind zu einem besonderen Dienst in der Kirche berufen:
Sie tragen Gewänder, bringen die Gaben und erfüllen stellvertretend für die ganze Gemeinde ihren Dienst im Wortgottesdienst und der Eucharistiefeier. Dies wird besonders bei der Beauftragung der Messdiener mit der Überreichung des Leuchters und des Kännchens deutlich.

Neben dem Dienst in den Gottesdiensten, gibt es gemeinschaftliche Treffen, Aktionen und Ausflüge.

Im Augenblick haben wir im Pastoralen Raum etwa 100 Messdienerinnen und Messdiener.

Ansprechpartner


Pfarrer Stefan Schiller
05281 - 968828
schiller@kath-slp.de

Gemeindereferentin Sonja Teuber
05281 - 1686777
teuber@kath-slp.de

Messdiener on Tour - Zeltlager am Mastholter See


Zwischen dem 26. und 28. August packten ca. 50 Messdiener/innen mit ihren Begleiterinnen und Begleitern aus der Leiterrunde Zelte, Isomatten und Taschen, um ein Wochenende am Mastholter See in Rietberg die Zelte aufzuschlagen. Dabei war Petrus den Südlipper Minis gnädiger als anderswo: Zwar gingen die Temperaturen deutlich runter, aber mehr als punktueller, feiner Nieselregen kam nicht vom Himmel. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Es gab genug zu tun und zu erkunden auf dem großen Gelände rund um die "Miniburg". Platz für Fußball, Tischtennis, Federball u. v. m. und Beschäftigung durch das Team u. a. durch das vorbereitete "Chaosspiel". Am Vormittag des Samstags ging es zudem
zu einer detailreichen Führung durch die Rietberger Altstadt, in der die Kinder und Jugendlichen u. a. erfuhren, warum mancher beschriftete Balken verkehrtherum in manche der schönen Fachwerkhäuser eingebaut wurden und was der Bundesadler mit Rietberg zu tun hat. Nach so viel Geschichte durfte ein Besuch in der Eisdiele nicht fehlen.
Abends loderte dann das Lagerfeuer und lud zum Stockbrot und Marshmallow - Bruzzeln ein.
Nach einem ausgiebigen Frühstück feierten die Messdiener am Seeufer die Sonntagsmesse, fast ein Stück See Genezareth in Ostwestfalen, bevor es am Sonntagnachmittag zurück Richtung Heimat ging - dann bei schönstem Sonnenschein.

Messdienerfahrt

Unsere Messdiener im Schwarzwald


Zwischen dem 18. und 23. Oktober waren insgesamt 27 Kinder und Jugendliche aus den verschiedenen Gemeinden des Pastoralen Raums Südlippe-Pyrmont zwischen Feldberg und Freiburg unterwegs. Begleitet wurden sie dabei von Gemeindereferentin Sonja Teuber, die mit viel Sorgfalt das Programm organisiert hatte, Pfarrer Stefan Schiller, Christiane Berghahn aus Horn-Bad Meinberg, Birgitt Thamm aus Blomberg sowie Malte Wennemann von den Lügder Messdienern und Stefan Hamelmann aus Bad Pyrmont.
Jenseits einer stürmischen Nacht meinte es das Wetter gut und oft strahlte eine freundliche Herbstsonne über den bunten Wäldern des Südschwarzwaldes. 
Ausgangspunkt und Quartier war die Jugendherberge im Dörfchen Todtnauberg, von der aus schon am ersten Abend eine klare Sicht bis zu den Alpengipfeln herrschte.
Diese konnte auch am Dienstag genossen werden, als es am Nachmittag auf den höchsten Berg, den Feldberg ging. Vom Feldbergturm aus reichte der Blick bis zur Zugspitze und zum Montblanc.
Am Vormittag ging es hingegen unter die Erde. Im Besucherbergwerk „Teufelsgrund“ im Münstertal konnte die Gruppe etwas über den Silberabbau erfahren und sich auch selbst bei einer Schatzsuche im Schürfen schöner Steine versuchen.
Der Mittwoch führte die Messdienerinnen und Messdiener dann in die Metropole Freiburg. Nach einer Führung durch das berühmte gotische Münster feierte die Gruppe die Mittagsmesse mit, bei der sechs Teilnehmer den Altardienst übernehmen konnten.
Weinbergerkundung und Traubensaftprobe standen danach am Tuniberg im Programm, bevor es zur abschließenden kulinarischen Weltreise in der Markthalle nach Freiburg zurückging.
Am darauffolgenden Tag machte der Sturm einen Strich durchs Programm.  Der eigentlich vorgesehene Besuch im Vogelpark Wiesental musste leider ausfallen. Stattdessen landete die Gruppe in einem Indoor-Spielplatz, willkommenes Austoben vor dem Besuch des „Weißen Wunders des Schwarzwaldes“, des beeindruckenden Domes von St. Blasien, mit der drittgrößten Kirchenkuppel Europas.
Am Freitag blieben die Minis zunächst vor Ort – in einer Todtnauberger Glasbläserei konnten alle eine eigene Glaskugel blasen und als besondere Erinnerung mitnehmen. Zudem erwanderten sich die Teilnehmer den schönen Todtnauer Wasserfall bei strahlendem Sonnenschein. Dieser begleitete die Gruppe auch noch einmal nach Freiburg, wo es dann eine Reise zu den Planeten in der Sternwarte gab.
Zwischen dem gut gefüllten Programm blieb immer wieder Zeit für kleine religiöse Impulse, so manche Runde des beliebten „Werwolf-Spiels“ und die positive Erfahrung von Gemeinschaft, die sicher auch in der Messdienerpastoral in Südlippe-Pyrmont weiterwirken wird.