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Messdiener

Schön, dass ihr dabei seid!


Messdiener oder Ministranten erfüllen einen wichtigen Dienst in der Kirche.

Das Wort Ministrant kommt vom lateinischen „ministrare“ und bezeichnet genau wie das Wort Minister einen Helfer in einer besonderen Sache. Die Messdiener oder Ministranten sind zu einem besonderen Dienst in der Kirche berufen:
Sie tragen Gewänder, bringen die Gaben und erfüllen stellvertretend für die ganze Gemeinde ihren Dienst im Wortgottesdienst und der Eucharistiefeier. Dies wird besonders bei der Beauftragung der Messdiener mit der Überreichung des Leuchters und des Kännchens deutlich.

Neben dem Dienst in den Gottesdiensten, gibt es gemeinschaftliche Treffen, Aktionen und Ausflüge.

Im Augenblick haben wir im Pastoralen Raum etwa 100 Messdienerinnen und Messdiener.

Ansprechpartner


Pfarrer Stefan Schiller
05281 - 968828
schiller@kath-slp.de

Gemeindereferentin Sonja Teuber
05281 - 1686777
teuber@kath-slp.de

geplante Aktionen der Messdiener 2026


Auch im kommenden Jahr erwarten euch wieder viele unterschiedliche Aktionen:

17.01. Schlittschuhlaufen in Lemgo

21.02. 15-18.30 Uhr Spielenachmittag im Kloster mit Einladung an unsere Kommunionkinder

28.02. 11 Uhr Spieletreff in Bad Pyrmont

10.03. 16.30 Uhr Spieletreff in Blomberg

28.03. Fastenessen kochen für Palmsonntag

03./04.04. liturgische Nacht vom Gründonnerstag auf Karfreitag in Lügde

25.04. 15 Uhr Spieletreff in Blomberg

April/ Mai Freilichtmuseum Detmold

04.06. Fronleichnam in Falkenhagen

Juni Übernachtung in Falkenhagen?

Juli/ August Sommerferien

September Grillen im Pfarrgarten mit Weihrauchtasting

18.-23.10. Messdienerfreizeit auf Fehmarn

28.11. Kekse backen in Blomberg und Lügde

 

Neue Minis im Pastoralen Raum


Messdienereinführung für Lippe-Süd

Sonntagmorgen, 06.07.2025,  11 Uhr: Letzter Familiengottesdienst vor den Sommerferien, großer Einzug in der St. Martin Kirche in Blomberg. 4 neue Messdienerinnen und Messdiener für Blomberg und Horn-Bad Meinberg nehmen nicht, wie die anderen Messdienerinnen und Messdiener im Altarraum, sondern zunächst vor der ersten Reihe, ihre Plätze ein. Bis zur Beauftragung, die mit dem Ruf ihres Namens und ihrer Antwort "Hier bin ich" beginnt, feiern sie von dort mit. Passend zum Evangelium der Aussendung von 72 Jüngern bekommen die Mädchen und Jungen für die Aufgaben, die sie im Gottesdienst stellvertretend übernehmen, Leuchter und Kännchen überreicht. Danach erhalten sie die Messdienerplaketten und wechseln ihren Platz in den Altarraum, wo sie ihren Dienst übernehmen. 

Carla, Sophie, Rebecca und Matteo, schön, dass ihr vier dabei seid!!!

Und ein ganz herzliches Dankeschön, an die Messdienerleiterinnen und Messdienerleiter, die euch in den letzten Wochen ausgebildet und auf den Dienst am Altar vorbereitet haben!

Messdienereinführung für Falkenhagen-Lügde-Bad Pyrmont

Sonntag,  13. Juni 2025, kurz vor 9 in Lügde. Die Schützen klopfen am Pfarrhaus, um den Pfarrer zur Schützenmesse abzuholen. Der hat diesesmal auch "seine eigene Kompanie" mit dabei. 10 Messdienerinnen und Messdiener ziehen so begleitet von den Kiliansschützen und mit Blasmusik vom Pfarrhaus zur Kilianskirche, um dort in der Schützenmesse zu dienen, 2 neue Lektorinnen wurden beauftragt und 5 neue Messdienerinnen und Messdiener in ihren Dienst gerufen. Nach der Übergabe von Leuchter und Kännchen bekamen sie ihre Messdienerplaketten, mit dem Schmunzelnden Beisatz, dass ist für die sowas, wie eine Ordensverleihung bei den Schützen.

Ein ganz herzliches Willkommen bei den Messdienerinnen und Messdienern an Mira, Charlotte, Julian, Nora und Yuna!

Hoch hinauf und tief hinab – Messdienerfahrt ins Berchtesgadener Land


Das Land von König Watzmann war das Ziel der diesjährigen Herbstfreizeit der Messdienerinnen und Messdiener aus dem Pastoralen Raum Südlippe – Pyrmont. Insgesamt 38 Personen bestiegen in der Morgenfrühe des 13. Oktober den Bus, an dessen Steuer Busfahrer William nicht nur mit seinen Fahr-
künsten, sondern auch jeden Tag mit Spannung erwarteten Outfits überzeugte.
Die Jugendherberge Berchtesgaden – Bischofwiesen war in den folgenden Tagen Ausgangspunkt eines vielfältigen Programms, dass einige Jugendliche in den folgenden Tagesberichten selbst wiedergeben:

Montag, 13. 10. 2025 – Sören Reker
Für die Anreise nach Berchtesgaden sind wir mit einem Reisebus elf Stunden lang gefahren
mit vielen lustigen Unterhaltungen und gemütlichen Nickerchen. An den Raststätten sind wir
wie eine Horde Büffel in die Läden gestürzt und haben unsere Vorräte für die Fahrt
aufgestockt. Einen Film haben wir auf der Fahrt auch geguckt. Am Ziel angekommen,
wurden wir in unsere Zimmer eingeteilt und mussten unsere Betten beziehen. Am Abend
gab es noch Abendessen mit darauffolgendem Abendimpuls und einer traditionellen
Spielerunde. Um 22.00 Uhr galt für alle Nachtruhe, an die sich natürlich jeder gehalten hat.

Dienstag, 14. 10. 2025
Am Dienstag stand die Geschichte Berchtesgadens und die Bedeutung des Salzes im Vordergrund.
Zwei Gruppen erkundeten mit Stadtführerinnen die Berchtesgadener Altstadt, mitsamt ihren historischen Häusern, Kirchen und auch dem Friedhof.
Dabei gab es nicht nur trockene Geschichte, sondern auch manche Anekdote aus vergangenen Jahrhunderten zu erfahren.
Nach einer ausgiebigen Pause, in der die Stadt in kleinen Gruppen unsicher gemacht werden konnte, ging es tief unter die Erde – genauer gesagt ins Salzbergwerk Berchtesgaden.
Neben vielen Informationen waren das Highlight sicher die beiden langen Rutschen, durch die man in Sekundenschnelle eine Etage tiefer befördert wurde.
Wieder am Tageslicht strahlte nach einem trüb – nebligen Vormittag nun die Sonne und auch die Watzmanngipfel waren zum ersten Mal klar und deutlich zu sehen.

Mittwoch, 15. 10. 2025 – Marie Werning
Am Mittwoch ging es nach dem Frühstück mit dem Bus nach Schönau am Königssee. Diesen haben wir mit einem E-Boot bis nach St. Bartholomä überquert. Dort wurden die idyllischen Seiten des Sees erkundet und eine gemeinsame Mittagspause verbracht. Danach ging es mit dem Boot wieder zurück, und zu Fuß zum berühmten Malerwinkel. Am Nachmittag spazierten wir durch die Wimbachklamm und erlebten die jahrelang unberührte Natur. Den Tag haben wir nach dem Abendessen mit ein paar Spielen ausklingen lassen.

Donnerstag, 16. 10. 2025 – Josephine Chrobok
Der Tag begann um 7:20Uhr für alle mit einem Morgenimpuls. Um 9.00 Uhr war dann das Treffen am Bus, damit wir mit diesem wieder zum Königsee fahren konnten, da wir heute den Jenner besteigen wollten, der direkt am Königsee liegt. Nach einem kurzen Weg vom Parkplatz zur Jennerbahn, stiegen wir alle in die Gondeln ein und fuhren bis zur Mittelstation hinauf. Von dort aus war es unser Ziel, zum Gipfel kommen. Nach ein paar Metern hat sich herausrausgestellt, dass wir alle ein unterschiedliches Tempo hatten, also teilten wir uns in drei Gruppen auf: Die Schnellen, angeführt von Moritz und David; die Mittleren angeführt von Pfarrer Schiller und die Langsameren angeführt von Sonja und Birgitt. So machten wir uns also alle in unserem eigenen Tempo (mit ein paar Pausen) auf den nebligen Weg zur Spitze. Es war ein anstrengender Weg, aber trotzdem erreichten wir alle die letzte Jennerbahnstation. Dort oben hatten wir dann Freizeit, bis wir mit der Jennerbahn wieder herunter gefahren sind. Danach hatten wir wieder eine kurze Freizeit bis wir mit dem Bus zu Haus der Berge gefahren sind. Nach einer kurzen Einführung ins Haus durften wir uns frei durch die Ausstellung bewegen. Nach dem Haus der Berge sind wir wieder zur Jugendherberge gefahren, wo wir den Abend entspannt ausklingen lassen haben, mit Gesprächen und Gesellschaftsspiele.

Freitag, 17. 10. 2025 – Mia Schubert
Am Freitag, unserem letzten Tag, sind wir morgens um neun Uhr zum Zauberwald am Hintersee in der Ramsau aufgebrochen. Wir haben bei etwas nebligen Wetter eine Wanderung durch den bunten Herbstwald gemacht. Das klare Wasser der Gebirgsbäche war besonders toll. Wir haben am Ende der Tour in Ramsau unsere Mittagspause gemacht und wurden dort von unserem Bus abgeholt. Als nächstes stand der Lern- und Erinnerungsort „Dokumentation Obersalzberg“ auf dem Programm.
Nach der Geschichtsdoku sind wir zum Rundgang durch das Gebäude gestartet. Die Audiotour hat uns viele zusätzliche Informationen gegeben und war sehr interessant, aber auch erschreckend.
Als wir fertig waren sind wir wieder mit dem Bus zurück nach Berchtesgaden und zur Wallfahrtskirche Maria Gern gefahren.  Zum Abschluss unseres letzten Tages haben wir dort eine Messe gefeiert und danach noch etwas zur Geschichte der Kirche gehört.

Am Samstag ging dann mit einer insgesamt entspannten Busfahrt eine ereignisreiche Messdienerfahrt zu Ende. Die geschriebenen oder gemalten Reflexionen brachten ein einhelliges Bild: Schön war´s.

Übernachtungswochenende „Messdiener hinter den Kulissen“


Am Wochenende 15./16. Februar 2025 trafen sich 47 Kommunionkinder, Messdienerinnen und Messdiener und Betreuer, um im Kloster in Lügde ein bunt gemischtes Wochenende zu verbringen. Nach dem Einzug im Kloster konnten sich bei Spiel und Spaß alle untereinander kennenlernen. Das ganze Wochenende stand auch ein Briefkasten für Fragen zu den Messdiener bereit, der gut und gerne genutzt wurde. Am späteren Morgen folgte ein Weg in die Kirche St. Marien, wo zusammen hinter die Kulissen in der Kirche geschaut werden konnte. So wurden spannende Hilfsmittel aus dem Tresor kennengelernt, aber auch jede Menge Gegenstände, die nur selten zum Einsatz kommen, konnten ausprobiert werden. Für die Kommunionkinder war es besonders spannend, auch mal Gewänder anzuprobieren und verschiedene Orte aus der Nähe kennenzulernen.

Nach einem Weg durch den Emmerauenpark zurück, ging es nach dem Mittagessen mit der Einführung ins Werwolfspiel der Messdiener weiter. Nach der Auswahl zwischen Austoben draußen und weiteren Runden im Düsterwald, wurde es kreativ. In Kleingruppen setzten die Kinder und Jugendliche unterschiedliche Bibelstellen in Szene. Diese wurden vor dem Abendessen gegenseitig auf der Bühne im Kloster vorgespielt. Die Übergänge zwischen den biblischen Darstellungen wurden mit Szenen der Messdiener, die selbsterlebte „Pleiten – Pech und Pannen“ aus ihrer Eigenen Erfahrung in den Messen zum Besten gaben, gefüllt.

Nachdem die Nachtlager bereitet waren, führte der Weg noch einmal hinaus in die kalte Winternacht. Der Lügder Nachtwächter Werner Friese hat allen die Lügder Stadtgeschichte und viele spannende Legenden nähergebracht. Nach einem heißen Kakao zum Aufwärmen, folgte die Nachtruhe.

Am Sonntagmorgen wurde mit einem Geburtstagsständchen für Nils der Tag begonnen. Bis zum Frühstück war der Saal aufgeräumt und es konnten sich alle mit Spielen in großen und kleineren Runden beschäftigen, bevor die Reflexion des Wochenendes und die Vorbereitung des Gottesdienstes begannen.

Die Messdiener gestalteten die Messe mit Bericht vom Wochenende und Fürbitten mit und hinterher trafen sich alle Familien zum gemeinsamen Mitbringbuffet und Ausklang des Wochenendes im Klostersaal.