Zwei Abschiede stehen Anfang August bevor: Am Sonntag, den 02. August 2026 feiern wir den letzten Gottesdienst in St. Josef Niese. Da die kleine Kirche leider nur von sehr Wenigen besucht wird, wird sie im Zuge des Immobilienkonzeptes zukünftig nicht mehr als Sakralraum genutzt werden. Wenn eine geweihte Kirche nicht mehr liturgisch genutzt wird, erfolgt eine so genannte Profanierung. Am Ende des letzten Gottesdienstes wird das Profanierungsdekret des Bischofs verlesen, das ewige Licht gelöscht und das Allerheiligste dem Tabernakel entnommen. Damit wird verdeutlicht, dass der Raum keinen sakralen Charakter mehr hat. Ein solches Geschehen erfüllt viele, nicht nur regelmäßige Gottesdienstteilnehmende, mit Wehmut und Schmerz. Mit einem solchen Ort sind oft Erinnerungen und biographische Ereignisse verbunden, die Teil des eigenen Lebensweges sind. Auf der anderen Seite müssen wir nüchtern feststellen, dass die Anzahl unserer Gebäude nicht mehr passt. Um 18.00 Uhr feiern wir die letzte Heilige Messe in St. Josef Niese als geweihtem Kirchraum. Danach laden wir noch dazu ein, bei Getränken und Imbiss beieinander zu bleiben und den Abend ausklingen zu lassen.
Einen Sonntag später schon heißt es wiederum Abschied nehmen – diesmal von Pastor Pascal Obermeier. Er wird im September unseren Pastoralen Raum verlassen und als Seelsorger in Bielefeld und im Klinikum Bethel tätig werden. Von ihm nehmen wir am 09. August 2026, ebenfalls im Rahmen der Sommerkirche um 18.00 Uhr Abschied. Ort ist diesmal der Kirchgarten St. Laurentius Schieder, Auf der Mühlenbreite 66. Auch hier ist im Anschluss bei Getränken und Gegrilltem Gelegenheit, sich persönlich von Pastor Obermeier zu verabschieden. Wir laden alle herzlich ein, diese Anlässe gemeinsam zu begehen.